Schon seit längerer Zeit interessiere ich mich für Trading
Ich habe vieles ausprobiert und mich an verschiedene Strategien herangewagt, aber wirklich erfolgreich war ich nie. Zwischen Beruf, Freunden, Familie und dem Bedürfnis, einfach mal abzuschalten, fehlte mir oft die Zeit, mich intensiv mit der Materie auseinanderzusetzen. Irgendwann habe ich das Thema deshalb einfach beiseitegelegt.
Beruflich komme ich ursprünglich aus einer ganz anderen Richtung
Ich habe eine Ausbildung zum Elektroniker gemacht und hatte mit Programmierung eigentlich überhaupt nichts zu tun. Als ich später anfing, mich für Softwareentwicklung zu interessieren, hatte ich keinerlei Vorkenntnisse. Alles, was ich heute darüber weiß, habe ich mir selbst beigebracht. Schritt für Schritt, oft durch Ausprobieren, Fehler machen und wieder neu anfangen.
Dann entdeckte ich künstliche Intelligenz für mich
Ich beschäftigte mich schon sehr früh intensiv damit und war fasziniert von den Möglichkeiten. Eines Tages saß ich auf der Arbeit und dachte mir: „Mittlerweile ist KI doch so weit. Es muss doch Möglichkeiten geben, wie sie mir beim Trading helfen und mir gleichzeitig genau das beibringen kann, was ich gerade brauche, ohne dass ich erst ganze Bücher erfolgreicher Trader lesen muss, um die Grundlagen zu verstehen."
So entstand die erste Idee eines eigenen Trading-Bots
Noch spannender fand ich den Gedanken, den Handel irgendwann vollständig zu automatisieren. Schnell stellte ich jedoch fest, dass die meisten verfügbaren Tools entweder mehrere hundert Dollar im Monat kosten oder so simpel aufgebaut sind, dass sie kaum einen Mehrwert bieten. Dazwischen schien es nichts zu geben.
Also beschloss ich, selbst aktiv zu werden. Mit Hilfe von KI begann ich, meinen eigenen Bot zu programmieren. Anfangs konnte er lediglich einfache Signale erzeugen, und die Charts, die er ausspuckte, sahen ziemlich chaotisch aus. Trotzdem war ich stolz. Innerhalb von zwei Tagen hatte ich meinen ersten eigenen Bot erschaffen, und das Gefühl war unglaublich.
Die Euphorie hielt nicht lange an
Je tiefer ich in das Thema einstieg, desto mehr merkte ich, wie komplex das Ganze eigentlich war. Ich kam nur noch langsam voran, verlor die Motivation und legte das Projekt schließlich wieder zur Seite.
Dann kam das Gespräch mit Kahan
Mein Freund und Arbeitskollege Kahan brachte den Funken zurück. Gemeinsam kamen wir zu dem Entschluss, alles, was ich bis dahin aufgebaut hatte, komplett über Bord zu werfen und noch einmal von vorne anzufangen. Diesmal wollte ich nicht einfach nur einen Bot bauen. Ich wollte etwas erschaffen, auf das ich wirklich stolz sein konnte.
Mit viel Zeit, unzähligen Rückschlägen und dem Wunsch, Kahan irgendwann zeigen zu können, was daraus geworden ist, entstand schließlich Buffety.
Was Buffety heute ist
Heute ist Buffety für mich mehr als nur ein Trading-Bot. Das Projekt steht für etwas, das ich mir komplett selbst erarbeitet habe. Ohne Informatikstudium, ohne Programmiererfahrung und ohne fertige Lösungen. Einfach durch Neugier, Ausdauer und die Bereitschaft, immer wieder weiterzumachen, auch wenn es manchmal einfacher gewesen wäre, aufzugeben.
